Knapp ein halbes Jahr ist Hopseding nun schon - oder erst - bei uns ... und wenn ich die Anfänge mal Revue passieren lasse (und für so was ist dies Tagebuch ja schließlich gedacht) dann ist es einfach nur unglaublich, wie sich der kleine Kobold gemacht hat. Gut, mittlerweile würde ich sie möglicherweise auch behalten, wenn sie Agi nicht mögen würde (vorsichtig lache, damit ich es das Hope nicht hört) - aber natürlich ist es einfach fantastisch, mit wie viel Spaß und "Biss" sie bei der Sache ist.
Irene hat bei dem Training heute (Intensivtraining mit 2 Teilnehmern, dabei war es heute gar nicht so warm *wunder*) die Stangen ohne groß nachzudenken auf 50 cm gelegt. Mit dem Kommentar "es ist warm, heute springen wir nicht so hoch". Nun, Hope springt sonst 40/45 cm, aber sie ist nun mal Large und hatte mit den 50 cm auch null Problem. Tunnel liebt sie mittlerweile und ihr Arbeitsabstand wird auch immer größer. Was dann eben dazu führt, dass sie um den Sprung rumläuft, den ich ihr extradeutlich zeigen wollte. Aber nicht weiter tragisch, nur "schadääää" - beim zweiten Versuch macht es Frauchen (manchmal) schon besser :D
So ganz am Rande genieße ich es auch, dass ich der "ein-Border-muss-Hüten-um-glücklich-zu-sein"-Fraktion sagen kann, dass mein Hund ja aus einer Arbeitslinie kommt und hüten sollte *breites Frauchengrinsen*
Wenn ich an meine Anfänge mit Donna denke (was ja zum einen spät begann, aber auch nicht besonders glücklich aufgebaut wurde) passiert da mit Hope schon deutlich mehr. Gestern (mein Mann hatte Wirtschaftsausschusssitzung - neee, er rettet nicht Deutschland, er ist nur für das Getränkemanagement der Freiwilligen Feuerwehr zuständig ;-)) habe ich in der Küche den Tisch an die Wand geschoben und mit Hope um einen Stuhl rum "außen" geübt. Der Bug bei der Übung: heute ist sie super um den Ausleger rumgelaufen, dass man danach aber über ein Hindernis springen muss, war dann (schnell gelernte) Lektion 2. Und das klappte dann auch mit Sprung - nächster Sprung von außen.
Wer bis hierhin weitergelesen hat, ist vermutlich genauso bekloppt wie ich ...
Mittwoch, 22. August 2012
Montag, 20. August 2012
Mein Leben, mein Frauchen, mein Schicksal ...
Manchmal frage ich mich schon, was mich früher an Schafen gestört hat. Schafiger als mein Frauchen können sie unmöglich gewesen sein. Gut, Frauchen sagt nicht "määääh" sondern "schadääää" wenn sie es mal wieder nicht geschafft hat, mir den richtigen Tunnel zu zeigen. Ich hoffe ja mal, sie kommt nicht auf die Idee, dass das mein Fehler sein könnte ... :o
Sie muss auch eine gute alte Freundin von diesem Don Quichotte sein - manchmal habe ich Angst, sie hebt gleich ab, so wie sie mit den Armen flattert - hat ihr aber vielleicht heute geholfen, dass ihr die Dinger mal festgebunden wurden - danach ging sie deutlich bewusster damit um.
Was sagte mir neulich dieser riesige schwarz-weiße Welpe, der ein bisschen aussieht wie ein explodiertes Wollknäuel: wir wollen ja nur in die A3 - wenn uns Frauchens und Herrchens nur lassen ...
Samstag, 18. August 2012
Mein Herz, meine Seele, mein ...?
Bevor Hope uns adoptiert hat - von mir auch gerne als die hoffnungslose Zeit bezeichnet - war klar: Fly ist mein Herz, und Donna meine Seele. Daran hat sich auch nichts geändert, selbst wenn die beiden hier im Blog vielleicht nicht ganz so viele Titelrollen kriegen ;-)
Herz, Seele, was bleibt für Hope? Spontan fällt mir Nervensäge ein. Aber das trifft es nur zum Teil. Denn eigentlich ist sie mein perfekter Hund. Nur manchmal eben zu perfekt. ;-)
Ich lasse die Frage mal offen, vielleicht fällt ja dem geneigten Leser noch was dazu ein ...
Bis dahin erzähle ich einfach ein wenig von unserem schwarzweißen Traum. Ein Leben ohne Hoffnung kann ich mir gar nicht mehr vorstellen. Gut, ausschlafen ist Geschichte. Spätestens ab halb sieben hopst Hope ins Bett und versucht mich wachzuküssen. Was meistens funktioniert. So viel Begeisterung ist einfach unwiderstehlich.
Die Morgenrunde mit den Dreien und natürlich mit Peter liebe ich wirklich. Auch wenn Hope bei jeder Gelegenheit den Chef raushängen lässt und Donna angeht. Lasse ich Hope dann im Feld von der Leine, wartet sie schon gespannt auf Donna. Und die rempelt sie dann so richtig schön an, rennt sie über den Haufen und lässt mal raushängen, dass sie eben größer und stärker ist. Da geht Hoppeding schon mal unbeteiligt guckend aus dem Weg - so richtig beeindruckt wirkt sie aber nicht. So viel zu sensibel *g*
Derzeit ernähren sich die Hunde ja gerne auch outdoor. Donna findet ganz schnell einen Apfel und den frisst sie auch - trotz Hopes hysterischem Protest. Und anschließend noch ein Maiskölbchen ... ätsch. Wobei die Beute auch schnell weg ist, wenn sie so dumm ist, die kurz abzulegen ...
BH-taugliche Übungen bietet Hops freiwillig bei jedem Spaziergang an - das nehme ich dann als Basis für kleine Sequenzen, viel mehr geht da auch nicht, weil Donna unbedingt zeigen will, dass sie das auch kann ...
Deshalb machen wir dann auch ein paar Twists und Turns für das Dienstags-Dogdance. DD mache ich nach wie vor nur mit Donna und trainiere in den Pausen mit Hope für die Begleithundeprüfung. Macht sie eigentlich klasse und ich drei Kreuze, wenn wir die im Kasten haben. Wenn ich an so einem Unterordungskram Spaß hätte, würde ich vermutlich einen Mali haben ...
Agimäßig fahren wir derzeit zweigleisig und trainieren Montags noch in Offenbach. Hope hat den neuen Platz auch gut angenommen und ich werde von zwei Seiten rund geschliffen ...
Beim Agi zeigt sich deutlich, dass Hope ein Krebs ist - zwei Schritt vor und einer zurück. (aber besser als andersrum).
Gassenslalom war eigentlich kein Thema - aber ooops, sooo viele Stangen plötzlich ... och nee, Frauchen, reichen doch auch 8 Stangen, oder? Und rechts von mir laufen? Neee, da übt Hops mit Frauchen den Franzosen, völlig sinnfrei, aber wenigstens bleibt Frauchen flexibel *lol*
Beim nächsten Training zeigt sich Hops dann von der Mustermädchen-Seite und macht selbst Irene zum Borderfan ...
Im letzten halben Jahr habe ich vor allem eines gelernt: Geduld.
Und Vertrauen, dass die Hope mein Schicksal ist.
Und mit einem Augenzwinkern übernehme ich Michael Rusch's Motto:
Wir wollen ja nur in die A3.
Mein Herz, meine Seele, mein ....
ernst gemeinte Zuschriften werden belohnt und der Gewinner bekommt ne Flasche Sekt (nein, dass soll nicht abschreckend wirken)
Dienstag, 3. Juli 2012
Mit 2 Pfoten im Leben ...
Judith hat mal gesagt,
ein Border muss mit 4 Pfoten im Leben stehen,
um erwachsen zu sein.
Dann hast du ja noch eine Menge Zeit.
Doch du bist heute schon ein wunderbarer Begleiter,
und ich sehe jeden Tag, wieviel Mühe du dir gibst,
alles richtig zu machen und mir eine große Hilfe zu sein.
Klappt nicht immer - manchmal nervst du damit ganz gewaltig -
aber wenn du dann deine Koboldohren einklappst und im nächsten Mauseloch Zuflucht suchst, tut es mir fast schon leid , dass ich dir auch Grenzen setzen muss.
Ich hab gar keine Sorge, dass wir beide das hinkriegen. In nur 4 Monaten sind wir ein super Team geworden. Ob wir nun zu den Sternen fliegen oder einfach nur Agility-Weltmeister werden, können wir uns ja noch überlegen ;)
Alles Liebe zum Geburtstag, Hopsiding♥
Doch du bist heute schon ein wunderbarer Begleiter,
und ich sehe jeden Tag, wieviel Mühe du dir gibst,
alles richtig zu machen und mir eine große Hilfe zu sein.
Klappt nicht immer - manchmal nervst du damit ganz gewaltig -
aber wenn du dann deine Koboldohren einklappst und im nächsten Mauseloch Zuflucht suchst, tut es mir fast schon leid , dass ich dir auch Grenzen setzen muss.
Ich hab gar keine Sorge, dass wir beide das hinkriegen. In nur 4 Monaten sind wir ein super Team geworden. Ob wir nun zu den Sternen fliegen oder einfach nur Agility-Weltmeister werden, können wir uns ja noch überlegen ;)
Alles Liebe zum Geburtstag, Hopsiding♥
Sonntag, 17. Juni 2012
Agi-Floh auf Höhenflug
Fünfundvierzig Zentimeter - ist das Hoppeding am Freitag im Training gesprungen - ohne Zögern und in der zweiten Runde auch schon fehlerfrei. Den Reifen nimmt sie auch problemlos, den gebogenen Tunnel arbeit sie selbständig, durch den Gassenslalom ist sie auch durch - vielleicht sollte ich doch mal langsam mit der Begleithundeprüfug anfange ;)
Ist übrigens wirklich ein sehr intelligenter Hund: gestern kam sie breit grinsend mit einem Pferdeapfel und setzt sich vor mich hin "hallo Frauchen, tausche gegen eines von deinen Leckerlis ..." - und natürlich hat Frauchen erwartungsgemäß "Aus" gesagt und mit einem Leckerli belohnt ...
Ist übrigens wirklich ein sehr intelligenter Hund: gestern kam sie breit grinsend mit einem Pferdeapfel und setzt sich vor mich hin "hallo Frauchen, tausche gegen eines von deinen Leckerlis ..." - und natürlich hat Frauchen erwartungsgemäß "Aus" gesagt und mit einem Leckerli belohnt ...
Freitag, 11. Mai 2012
Sprendlingen, 30 Grad und die Frisur sitzt nicht ...
... aber das Training hat gepasst - ich mache halt jede Menge Fehler (Ingeborg sagt dann immer: das ist nicht Donna ;-)) und Hope macht eben alles richtig, denn wer Scheiße führt, braucht sich über das Ergebnis nicht zu wundern ;)
Trotz der Hitze war die Kleine mit Feuereifer dabei, wir machen schon Sequenzen mit 5 Hindernissen und Wechseln ... und es ist einfach nur Wahnsinn, wie sich unsere Beziehung, unsere Bindung dadurch entwickelt
Trotz der Hitze war die Kleine mit Feuereifer dabei, wir machen schon Sequenzen mit 5 Hindernissen und Wechseln ... und es ist einfach nur Wahnsinn, wie sich unsere Beziehung, unsere Bindung dadurch entwickelt
Mittwoch, 9. Mai 2012
Trotzköpfchens Lehrjahre ...
Ich beginne mal mit einem dicken Dankeschön an meine Trainerin Ingeborg, die wirklich fast übermenschliche Geduld mit uns aufbringt ... denn sie muss nicht nur Hopsidings motivieren, sondern auch deren Frauchen, die letzte Woche schon gedroht hat, Hope auf dem Heimweg über die Mauer vom Tierheim zu werfen ...
Naja, wer mich kennt, weiß ja, was davon zu halten ist (haben Susanne und ich früher regelmäßig unseren Vierbeinern angedroht, wenn sie wieder mal ein Dis kassiert haben - und dann Hinky zitiert "wer scheiße führt muss mit Scheiße zufrieden sein ";) )
Aber ziemlich gefrustet war ich schon, als das Hoppeding letzte Woche nach drei Verweigerungen am Tunnel sich selber ins Dis geschickt hat und zum Ausgang marschiert ist "mach nur weiter, Frauchen, ich warte hier auf dich".
Ingeborg schickte mich dann mit Leine zum Tor um Hope wortlos anzuleinen und wieder zurück zu holen - und beim dritten Mal hat Trotzköpfchen kapituliert und ist bei uns geblieben, fein durch den Tunnel gelaufen und über die Hürden gesprungen.
Meine "Start-Übungen" im Gelände haben auch auf dem Platz super funktioniert - Hope blieb im Platz liegen, bis ich das Kommando "Start" gegeben habe und rannte dann los ... so fand das Training dann für Frauchen, Hund und Trainerin ein versöhnliches Ende.
Den heutigen Trainingstag bin ich recht relaxed angegegangen - ich war schon froh, dass Petrus irgendwann die Dusche abgedreht hat ...
Hope startete mustergültig, rannte am Tunnel vorbei, ich lies sie ein paar Hindernisse springen und dann lief sie auch durch den Tunnel ... wir haben noch ein paar belgische Wechsel geübt und was ich super finde: ich kann Hope "vor" schicken - das heisst, sie läuft dann weiter und nimmt das nächste Hindernis (sie ist eben doch unwesentlich schneller als Frauchen :D)
Unser nächstes Training ist dann schon am Freitag - mal sehen, was sich Ingeborg für uns ausgedacht hat ...
Ich bin mir übrigens gar nicht sicher, ob Hopes Verweigerung Trotz ist, ich vermute eher, dass sie nichts falsch machen möchte und es im Zweifelsfall lieber gleich ganz sein lässt ...
Naja, wer mich kennt, weiß ja, was davon zu halten ist (haben Susanne und ich früher regelmäßig unseren Vierbeinern angedroht, wenn sie wieder mal ein Dis kassiert haben - und dann Hinky zitiert "wer scheiße führt muss mit Scheiße zufrieden sein ";) )
Aber ziemlich gefrustet war ich schon, als das Hoppeding letzte Woche nach drei Verweigerungen am Tunnel sich selber ins Dis geschickt hat und zum Ausgang marschiert ist "mach nur weiter, Frauchen, ich warte hier auf dich".
Ingeborg schickte mich dann mit Leine zum Tor um Hope wortlos anzuleinen und wieder zurück zu holen - und beim dritten Mal hat Trotzköpfchen kapituliert und ist bei uns geblieben, fein durch den Tunnel gelaufen und über die Hürden gesprungen.
Meine "Start-Übungen" im Gelände haben auch auf dem Platz super funktioniert - Hope blieb im Platz liegen, bis ich das Kommando "Start" gegeben habe und rannte dann los ... so fand das Training dann für Frauchen, Hund und Trainerin ein versöhnliches Ende.
Den heutigen Trainingstag bin ich recht relaxed angegegangen - ich war schon froh, dass Petrus irgendwann die Dusche abgedreht hat ...
Hope startete mustergültig, rannte am Tunnel vorbei, ich lies sie ein paar Hindernisse springen und dann lief sie auch durch den Tunnel ... wir haben noch ein paar belgische Wechsel geübt und was ich super finde: ich kann Hope "vor" schicken - das heisst, sie läuft dann weiter und nimmt das nächste Hindernis (sie ist eben doch unwesentlich schneller als Frauchen :D)
Unser nächstes Training ist dann schon am Freitag - mal sehen, was sich Ingeborg für uns ausgedacht hat ...
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