Hope wollte einerseits
natürlich keinesfalls übersehen werden, andererseits war sie sich gar nicht so
sicher, ob es nicht doch besser wäre, ungesehen zu bleiben und legte sich mit
gespitzten Koboldohren unter meinen Schreibtisch.
Dann verschwand plötzlich
Herrchen alleine im Schlafzimmer und das Hopsiding durfte mit Frauchen in ihrem
Zimmer schlafen ... und mitten in der Nacht war diese plötzlich zu Ende – die
Menschen standen auf, es gab eine mitternächtsliche Gassirunde – und dann
öffnete sich der Kofferraum und es sollte ins Auto gehen ... Hope hatte doch
geahnt, dass die Sache keinen guten Verlauf nehmen würde und versteckte sich
gleich mal unter dem Auto.
Aber das half nichts,
Frauchen hob sie in die Box und dann ging es auf eine schier endlose Fahrt. Nur
einmal gab es eine kurze Gassirunde und dann hoben die Menschen plötzlich alles
wieder aus dem Auto raus und trugen es in ein sehr kleines Häuschen mit einem
großen Balkon. Überall ganz neue Gerüche und ganz viel zu schnuppern. Und neue
Menschen kamen zu Besuch und auch die Mutter von Frauchen war da und brachte
Leckerlis – und die Menschen saßen den ganzen Tag auf diesem Balkon und tranken
so rotes Zeugs und aßen Käse und waren fröhlich. Nun war Hope doch zufrieden,
dass sie mitgekommen war.
Anmerkung von Frauchen:
Die 50 Meter Schafzaun
haben wir völlig umsonst mitgenommen. Der Holzzraun der Terrasse ist
hundesicher und den Eingang hat Herrchen symbolisch mit einem quergelegten
Wäscheständer verbarrikadiert – natürlich kommen die Hunde da problemlos
drüber, aber sie tun das nur, um uns zu folgen, wenn wir auf die inakzeptable
Idee kommen, das Häuschen ohne sie zu verlassen.
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