Samstag, 7. April 2012

Exkurs: Camargue




Nee, das wird jetzt in erster Linie persönlich und nicht wirklich informativ, wer was über die Camargue wissen will, kann das ja googeln ... und es ist für die Geschichte nicht wirklich wichtig, eher so ein Bilbo für den geneigten Leser mit tiefer gehendem Interesse *grins*

Anders als andere Urlaubsziele, die wir bereisten, ist die Camargue für meine gesamte Familie einfach mit ganz tiefen, besonderen Erinnerungen und Emotionen verbunden. Mein Vater sah als kleiner Junge in der damaligen Tätäräh einen Lichtbildvortrag (jüngere Leser müssen das Wort möglicherweise googeln) über die Camargue und verliebte sich gewissermaßen virtuell in diese Gegend. 1970 war es dann endlich soweit: die Kinder wurden bei den Großeltern (Dierk) bzw. im Landschulheim (ich) geparkt und Dieter und Ingrid starteten mit geliehenem Zelt in das gelobte Land. Es sollte die erste Reise von mittlerweile annähernd 40 Reisen werden - trotz –  oder vielleicht auch wegen des recht überschaubaren Komforts: Ingrid und Dieter hatten ihr kleines Zelt auf einem Campingplatz bei Arles aufgeschlagen, fuhren dann morgens mit einem Klapptisch, 2 Stühlen und einer Thermoskanne mit heißen Wasser in die Camargue, die touristisch noch weitgehend unerschlossen war. Weite Bereiche waren für Besucher gesperrt – trotzdem beobachtete mein Vater Flamingos, Wiedehopfe, Bienenfresser, Blauracken und weiße Reiher – während meine Mutter in ihrem Buch las.

Nur drei Jahre später wurde ein größeres Zelt geliehen und die Kinder diesmal mitgenommen. 1973 hausten wir das erste Mal auf dem Camping La Brise, der damals noch wesentlich kleiner war. Auch Mobilhomes gab es nicht, aber die hätten wir uns damals sowieso nicht leisten können. Während meine Eltern sich mit dem Aufbau des Zeltes abmühten, wurden wir Kinder in eine nahegelegne Kneipe geschickt: Deux Bières et deux Orangina sollten wir holen ;-)

Für Vögel interessierten mein Bruder und ich uns damals überhaupt nicht, dafür verliebte ich mich unsterblich in einen blondgelockten Gardian, der hoch zu Roß seine Aufflüglertruppe immer direkt bei uns am Campignplatz vorbeiführte. Leider waren meine zarten Gefühle der Ziel des Spottes der ganzen Familie und die Geschichte wird noch heute gerne mal wieder rausgekramt
 ...

Unser Mittagessen gab es „to go“ an einem Straßenladen, wir besuchten Avignon und standen auf der berümten Brücke, waren in einem Wachsfigurenmuseum, am Strand, fingen Guppies, die sich nach dem Urlaub als Gambusien entpuppten, aber trotzdem sehr dekorativ in unserem Aquarium aussahen – und auch bei mir lösten dieses besondere Licht und die Farben des Südens, diese ganz andere Wärme auf der Haut, den Duft der Pinien und die karge Schönheit der Landschaft eine unstillbare Sehnsucht aus.

Doch obwohl meine Eltern und mein Bruder regelmäßig im Leihmobil in die Camargue reisten, es sollte für mich bis 1988 dauern, bis ich die den Ort meiner Sehnsucht endlich wiedersah. Diesmal in einem Wohnmobil, welches meine Eltern für uns vier, Irish Setter Clever Boy und meinen damaligen Mann – nein, nicht der blondgelockte Gardian – gemietet hatten. Hier erlebte ich nun die Plätze, die meine Eltern mit meinem Bruder bei ihren vorangegangen Reisen besucht und in ihren Erzählungen unsterblich gemacht hatten. Wir übernachteten vor dem Cave de Saragons bei Les Beaux in den Alpilles und bei Kilometer 11 am Etang de Vaccares, am Strand von Maries und am Plage de Arles bei den Salinen vom Salin de Giraud. Unvergessen auch die Moulin de Daudet und der riesige Markt in Arles. Wir machten lange Spaziergänge, genossen Käse, Cidre und Baguette im Wohnmobil und Soupe de Poisson in den kleinen Kneipen im Schatten der Kirche. Der Besuch der Kirche und der Krypta mit der Figur der Heilgen der Zigeuner, die schwarze Sara, ist stets das erste Unternehmen, wenn wir in Maries sind. Und wir zünden Kerzen an in der Krypta, in der stillen Hoffnung, das wir immer wieder an diesen Platz zurückkehren werden.

Und diesmal kehrte ich bereits im folgenden Jahr zurück in die Camargue – in einem VW-Bus dieses Mal, mit meinem Bruder und seinem Freund Frank. Diese Reise war komfortfrei und rein ornithologischer Natur. Auch diesmal übernachteten wir am Strand und entdeckten auf unseren Morgen- und Abendrunden allerlei neue Arten. Und jede für zehnte neue Art war eine Runde fällig. Da wir soviel Pastis gar nicht trinken konnten, sammelten wir manchmal Runden für einen Crepes oder eine Portion Pommes.

Nun wurden die Camarguereisen zu einer festen Einrichtung. Meine Erstgeborene war grade mal 4 Wochen alt, als es im geliehenen Mobil nach Maries ging. Passenderweise heisst das Mädchen ja auch Catherine Marie. Die Camargue war auch das erste Ziel, als wir aus Korea zurückkamen. Meine zweite Tochter wurde Charlotte Mireille genannt, Mireille nach der Romanfigur von Frederic Mistral. Auch sie lernte bereits in frühester Kindheit die Camargue kennen – mittlerweile im Mobilhome auf dem Campingplatz. Meist waren mein Bruder mit seiner Familie im Nebenhaus und meine Eltern im eigenen Wohnmobil natürlich ebenfalls dabei.

Mein neuer Lebensgefährte wurde im Jahr 2000 auch gleich an die Schauplätze unserer vielen Erzählungen geführt und so ist es eigentlich nicht überraschend, dass auch jeder unserer Vierbeiner uns kurz nach der Ankunft in unser Familie auch in unsere zweite Heimat begleiten durfte.

Ausritt auf weißen Pferden - Ingrid und Dieter 1970

Gemüseplatte bei "Oma Dora" (1988)
Mit Clever Boy am Strand (1988)



 
1995 - mein Vater feiert seinen 60sten Geburtstag in der Camargue
 
Geburtstagsfrühschoppen

Auf Laubfroschsuche

Ornithologische Exkursionen

Die Mühle von Daudet bei Font Vieilles

Die Festungskirche von Maries

Abbrivado

Freitag, 6. April 2012

Fotos aus der Camargue





Unsere hundefreundliche Terrasse in Mobilhome Nr. 35



Menschenfreundliche Terrase ;)

Blick von außen

Donna hat alles fest im Blick
Klar kann ich hier rüber springen ...




Auslauf bei der Morgenrunde



Hope
Gromu und Hope



Fly



 Der Digue la Mer - ich liebe ihn so


Flamingos im Überflug



Taschenkrebs


Moules marinees

Rotbarben im L'Estrambord in Le Sambuc








Fliegende Streichhölzer


Brauner Sichler


Kolonie Brauner Sichler in Scamandre


Seidenreiher mit Beute


Seidenreiher im Abflug

Seidenreiher im Flug
Mittelmeermöwen


Brandseeschwalben



Lachmöwe


Sonnenaufgang
Sonnenuntergang in der Camargue


Mittwoch, 4. April 2012

Hopsiding will nicht ...

Bah, ich hab mir ja überlegt, ob ich überhaupt was schreibe heute - so aufs Agitraining gefreut, die erste Sequenz um die Pylonen lief fantastisch, nun das ganze über Hindernisse - klappt auch ... aber der Tunnel liegt falsch, Hope mag nicht und rennt nach dem dritten Anlauf zum Tor - setzt sich dort hin und verweigert die weitere Mitarbeit. Genauso haben mir Judith und Markus die verpatzten Hüteversuche erzählt. Dieses Weglaufen und Abwarten ist wohl Hopes Methode der Wahl, Konflikten und so aus dem Weg zu gehen. Ingeborg und ich haben dann mit viel Leckerli und übermenschlicher Geduld das Hoppeding dazu gebracht, wenigstens noch ein paar ganz kleine Hindernisse zu machen, um wenigstens mit einem Unentschieden vom Platz zu gehen. Nutznießer des Zwergenaufstands ist Donna, die Hoppeding mal zeigen durfte, wieviel Spaß Agi macht (Hope saß dabei ziemlich angwidert guckend 50 Meter weit weg am Tor) - und wir werden nächsten Dienstag mal Dogdance probieren (also Donna und ich)  ... Hoppeding ist aber - obwohl ich nun wirklich nicht mit ihr geschimpft habe (überirdische Geduld passt viel besser) und ihr nur im allerfreundlichsten Ton erklärt habe, dass ich sie mit einer rosa Schleife im ei-förmigen Karton zu Judith zurückschicken werde - ziemlich gedämpft heute, keine Ahung wie man das beschreibt, schuldbewusst oder so mich enttäuscht zu haben, versagt zu haben - bei Bordern kann ich mir so was sogar vorstellen, und Donna hat bei einem Junghungkurs damals genau so reagiert - überfordert gefühlt und dicht gemacht - zumindest hatten wir nach diesem Nicht-Training einen netten Abendspaziergang mit ein paar anderen Hunden und hach ja, Hoppeding ist wohl ne Lektion in Geduld für mich ;-)

Freitag, 30. März 2012

Hopsidings Coming Out


Das Hope kein zartes Elflein sondern ein handfester Kobold ist, zeichnete sich ja ab. Mittlerweile hat sie aber jegliche vornehme Zurückhaltung oder falsche Bescheidenheit aufgegeben und gezeigt, was sie ist: ein rein-rassiger Border Collie. Und so ein echter Border braucht natürlich auch Schafe. Oder wenigstens 1 Schaf. Und da ich sowas bekanntlich nicht vorweisen kann, hat die kleine Hexe einfach Fly zum Schaf umfunktioniert. Vorteil für den kleinen Jäger, der ja zur eigenen Sicherheit Leinenzwang hat: er darf auf dem Campingplatz bei der Abendrunde nach Herzenslust an der Schleppleine rennen – Hope wacht mit Argusaugen über jeden seiner Schritte und wenn er durchstartet, um eine Möwe zu jagen, startet auch Hope, saust wie ein geölter schwarzer Blitz zu Fly, kreist ihn ein und treibt ihn wieder zurück zu Frauchen. Ich finde, das Wuselding macht das ganz perfekt genauso, wie ich es bei Nena und Lill gesehen habe. Und dann setzt sich  das Hopsedings vor mich hin und guckt mich mit breitem Border-Grinsen an und wirkt höchst zufrieden mit sich und ihren Taten ...



Mal sehen, was das kleine Monster sich ausdenkt, wenn wir wieder zurück aus dem Urlaub sind ... wenn sie ihr Frauchen weiterhin fein auslasten will, entdeckt sie vielleicht ihr Leidenschaft fürs Agiligy ;-)





Wenn die kleine Hütehexe „frei“ hat, ist sie eine unermüdliche Schmusebacke ...
hier nit meiner Mutter

Dienstag, 27. März 2012

Das Hopsiding und das Meer

Dieses komische Wasser habe ich ja schon am ersten Tag kurz kennengelernt – kurz deshalb weil Herrchen so müde war und meinte, wenn Frauchen weiter laufen will, müsse sie ihn tragen. Wollte sie aber nicht und ist ziemlich maulend umgekehrt, so dass ich mich nicht weiter mit diesem sonderbaren Wasser beschäftigen musste. Fly allerdings hat sich sofort hineingestürzt, aber Fly ist ja auch ein bisschen dämlich.

Aber gestern hat mich Frauchen aus der Box geholt, wo ich ganz allein warten musste, bis die anderen vom Geburtstagsessen zurückgekommen bin – nur weil ich beim letzten Mal nicht so benehmen konnte, wie Frauchen das wollte. Aber mal ehrlich, stundenlang unterm Tisch liegen, ist doch voll ätzend. Man muss sich doch mal umsehen können, wer da sonst noch so sitzt, und was auf dem Tisch so ist und gestreichelt werden will ich ja schließlich auch. Tja, und dann Frauchen mich geschnappt und ins Auto gebracht – und gestern musste ich gleich ganz daheim bleiben. Ich werde mal darüber nachdenken, ob unter dem Tisch liegen vielleicht doch die bessere Alternative ist ...

Naja, aber die Donna und der Fly (die übrigens im Auto warten mussten, also nur unwesentlich besser dran waren, aber das habe ich erst später herausgefunden) auf dem Rückweg vom Essen ihren Strandspaziergang schon hatten, durfte ich ganz allein mit Frauchen losziehen. Frauchen hat dann auch die Leine abgemacht, aber ich bin sowieso neben ihr geblieben. Frauchen hatte kurze Hosen an und ganz entspannte Laune – und wir sind an diesem Wasser entlanggelaufen. Das kam immer auf mich zu und wollte mich packen, dann hat es sich wieder zurückgezogen und komische Geräusche gemacht und dann kam es wieder auf mich zugesprungen – als ob es mich hüten wollte. Aber mit Hüten hab ich nichts im Sinn, weder so noch so, nur Fly hüten macht Spaß, der ist so bissi trottelig und wehrt sich nicht – nur Frauchen schimpft immer mit mir und sagt, wenn ich nicht aufhöre, schickt sie mich zurück zu den Schafen. Aber ich glaube, das ist nur eine leere Drohung *breites Bordergrinsen*

Aber von dem Wasser hab ich mich schön fern gehalten, aber dann hat Frauchen plötzlich die Schuhe ausgezogen und ist da einfach reingelaufen und da musste ich natürlich mit und auf sie aufpassen. Ohne Frauchen wäre ja doof irgendwie ...  brrr, das Wasser war kalt und hat ganz komisch geschmeckt und war so wuselig wie ich. Hin und her, und zwischendrin war es so komisch weiß, da bin ich immer lieber drüber gesprungen ... aber irgendwann ist Frauchen endlich aus dem Wasser wieder raus und hat sich in den Sand gesetzt und der war warm und ich hab mich neben Frauchen gelegt und wir haben zusammen diesem Wasser zugeschaut und das war richtig schön ...

Anmerkung von Frauchen:

Es war windstill und das Meer war spiegelglatt, keine Ahnung, was Hopsiding da für Wellen gesehen haben will *breites Frauchengrinsen*

Aber es war schon einzigartig mit Hope da auf der kleinen Düne aufs Meer zu schauen – es war so still, wenn man Stille als Abwesenheit von Lärm versteht ... das Meer rauschte ein wenig, plätscherte, manchmal knallte eine Welle wie ein Schuss – und Hope lag einfach neben mir und guckte genauso sinnig und entspannt wie ich – hab ich unglaublich genossen mit ihr. Fly hätte vermutlich gebuddelt (neee, nicht vermutlich, ganz sicher sogar und zwischendrin hätte er Möwen angebellt) und Donna hätte Stöckchen geschreddert ... ja, das kleine Hütemonster hat schon recht, ich werde sie wohl eher nicht zurückschicken *liebevolles Frauchengrinsen*

Während ich das schreibe, sitze ich nach unserer Vormittagsrunde auf der Terrasse, ein Glas kühlen Rosé (Mas de Rey) neben mir, Cam und Fernglas in Griffnähe, über mir zetern die Brandseeschwalben und die Hunde liegen friedlich neben mir ... Glück in schwarz-weiß ...

Herrchen ist mit meinem Vater Austern essen und ich werde später mal an die Rezeption gehen, wo ich W-Lan habe um das Geschreibsel hochzuladen.

Ach ja, das Mittagessen gestern – mein Vater hatte Geburtstag – im Les Embruns war mal wieder sehr lecker. Ich hatte endlich mal wieder meine geliebte Soupe de Poissons, die mit herrlich scharfer Rouille auf mit Knoblauchzehen eingeriebenem, getoastete Baguette gegessen wird – beim Schreiben krieg ich grad schon wieder Appetit, da ich im Vortag im L’ Estrambord in Le Sambuc Rotbarben hatte, hab ich mir Stiergulasch und Steak gegönnt – dazu ein süffiger Rosé und als Nachtisch Creme Brulée mit Lavendel – jetzt krieg ich endgültig Hunger ...

Memo: ich brauche dringend eine Weste mit Reißverschlusstaschen – Hope hat schon wieder mit ihrer spitzen Bordernase meine Leckerlitasche ausgeräubert.


Das Hopsiding auf großer Fahrt

Die Drei hatten es ja den ganzen gestrigen Tag geahnt, dass da irgendwas im Busche ist. Herrchen brachte den Koffer aus dem Keller, Sachen wurden eingepackt und aus der Wohnung getragen – Donna und Fly ahnten schon, dass die Menschen wieder einmal das machen, was sie Urlaub nennen und passten gut auf, dass sie nicht etwa übersehen und vergessen werden.

Hope wollte einerseits natürlich keinesfalls übersehen werden, andererseits war sie sich gar nicht so sicher, ob es nicht doch besser wäre, ungesehen zu bleiben und legte sich mit gespitzten Koboldohren unter meinen Schreibtisch.

Dann verschwand plötzlich Herrchen alleine im Schlafzimmer und das Hopsiding durfte mit Frauchen in ihrem Zimmer schlafen ... und mitten in der Nacht war diese plötzlich zu Ende – die Menschen standen auf, es gab eine mitternächtsliche Gassirunde – und dann öffnete sich der Kofferraum und es sollte ins Auto gehen ... Hope hatte doch geahnt, dass die Sache keinen guten Verlauf nehmen würde und versteckte sich gleich mal unter dem Auto.

Aber das half nichts, Frauchen hob sie in die Box und dann ging es auf eine schier endlose Fahrt. Nur einmal gab es eine kurze Gassirunde und dann hoben die Menschen plötzlich alles wieder aus dem Auto raus und trugen es in ein sehr kleines Häuschen mit einem großen Balkon. Überall ganz neue Gerüche und ganz viel zu schnuppern. Und neue Menschen kamen zu Besuch und auch die Mutter von Frauchen war da und brachte Leckerlis – und die Menschen saßen den ganzen Tag auf diesem Balkon und tranken so rotes Zeugs und aßen Käse und waren fröhlich. Nun war Hope doch zufrieden, dass sie mitgekommen war.




Anmerkung von Frauchen:

Die 50 Meter Schafzaun haben wir völlig umsonst mitgenommen. Der Holzzraun der Terrasse ist hundesicher und den Eingang hat Herrchen symbolisch mit einem quergelegten Wäscheständer verbarrikadiert – natürlich kommen die Hunde da problemlos drüber, aber sie tun das nur, um uns zu folgen, wenn wir auf die inakzeptable Idee kommen, das Häuschen ohne sie zu verlassen.


Wir haben auch richtig Glück, das Häuschen neben uns ist frei, asonsten nur Pinien, Tamarisken und Gebüsch – hier haben Hund und Mensch richtig Ruhe.

Mittwoch, 21. März 2012

Agility-Streber ;-)

Heute könnte ich glatt die Spaß-Einleitung von letzter Woche nehmen - aber diesmal in Ernst :D

Das war echt ein Quantensprung wie Hope sich heute beim Agi angestellt hat - Ingeborg und ich wollten es langsam angehen lassen, haben erst mal einen Sprung aufgebaut, aber heute war ihr schon klar, dass sie da drüber soll und eh ich richtig guck, ist sie schon gesprungen ...

Danach sollte es dann in den Tunnel gehen. Hope springt über das Hindernis, rennt ohne Zögern durch den Tunnel - obwohl der diesmal auf Normallänge liegt - schnappt sich schnell ihre Wurst und dreht sich um, rennt wieder in den Tunnel - hallo Frauchen, wo bleibst du *breites Bodergrinsen* 

Wir laufen die Übung noch ein paar Mal und Hope arbeitet richtig mit, lässt sich auf Abstand in den Tunnel schicken und nimmt anschließend die nächsten Hindernisse - und hat ganz offensichtlich Spaß an der Sache :-) *breites Frauchengrinsen*