Montag, 18. März 2013

Agiltity-Seminar beim VSG Hanau mit Dirk Schambeck


Das Seminar war das erste mit Hope auf fremdem Platz und wird mit Sicherheit auch wegen des Wetters unvergesslich bleiben. Als wir am Samstag um kurz vor 8 den Platz finden, sehen wir als erstes einige fleißige Menschen beim Schneeschippen – natürlich packe ich gleich mit an und es wird  dann das erste Agi-Seminar, bei dem ich am Montag Morgen mit Muskelkater in den Armen aufwachen werde.

Anschließend gibt es Frühstück und dann bauen wir den Parcours auf. Dirk meint lächelnd, das wäre jetzt so A 0 bis A 1 – und ich beschließe spontan, keine Turniere zu buchen, bei denen er richtet ;-) Die Parcourbegehung wird eine reine Farce, weil ich definitiv keinen Plan habe, wie ich das mit Hope laufen soll – und tatsächlich wären wir schon am 2. Hindernis im Dis gewesen. Hope findet den Tunnel einfach viel spanneder als den Steg ...

Dirk versteht eigentlich nicht  wirklich, warum wir mit diesem Parcürchen solche Probleme haben – und nachdem wir das ganze mal unter seiner Führung abgegangen sind, verstehen wir das selber nicht mehr. Zumindest theoretisch ...

Immerhin lerne ich unter anderem so nette Begriffe wie Hausfrauen-Franzose – und schaffe es immer wieder, nicht mal diesen zu schaffen, sondern einen ungewünschten Belgier. Wenn man Bewegungsabläufe auch mental lernen kann, besteht für mich noch Hoffnung.

Doch die größte Offenbarung war mal wieder das Hoppending, die sich weder vom fremden Platz noch von den ziemlich betagten Kontaktzonen beeindrucken lies und einfach begeistert gearbeitet hat. Für Hope ist – aber das kommt nicht wirklich unterwartet – die größte Baustelle, die 60 Zentimeter auch im Außen wahrzunehmen und zu springen.

Nach der Mittagspause dann der nächste Parcours ... ich überlege schon mal, meinen Turnierauftakt um ein bis zehn Jahre zu verschieben – aber mit Dirks Augen lernen wir eine Menge über Parcoursbegehung, Laufplanung und die Umsetzung – irgendwie habe ich zwei Beine zu wenig und zwei Arme zu viel ... und ich gucke, obwohl ich so sicher bin, dass ich nicht gucke ... als ich dann irgendwann tatsächlich meine Spurtfranzosen schaffe ( ich bin so richtig begeistert und bekomme Szenenapplaus vom Publikum, mein Trainer meint, ich hätte meinen Hund dauernd ausgebremst), ist das Tagwerk dann auch geschafft – so wie ich auch.

Am nächsten Morgen ist der Platz wieder weiß und verwandelt sich schnell in eine ebene Schlammlawine. Ich stelle Gesundheit und Unverletztheit von Hund und Mensch an erste Stelle und laufe nur eine Minisequenz, bei der ich so rutsche, dass mir mein Bein heute noch weh tut.

Fazit: Danke an den VSG Hanau für die herzliche Aufnahme und die super Verpflegung.

Danke an Dirk Schambeck für ein tolles Seminar und viele neue Impule,

Danke an Hoppeding – ich weiß jetzt, dass ich mit dir überall hingehen und arbeiten kann – und du wirst mir folgen, wohin auch immer ich dich führe ;-)

Geht es jetzt los?


Keine Ahnung, wie ich das mache – aber ich komme drüber ...



manchmal sieht es sogar richtig elegant aus ...



... und wenn Frauchen den Weg weiß ...


... gehe ich für sie durch jeden Tunnel ...


und über jede Hürde ...


Gell, ich mach das ganz prima ...




dafür gibt es jetzt auch eine Belohnung ....


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