Mittwoch, 17. April 2013

Agility-Seminar bei Michael Rusch in Offenbach

Samstag Morgen um sieben kommt Leben in die Agi-Welt. Entweder auf Turnieren - oder in diesem Fall beim Seminar. Es ist der 13. April 2013 und die Teilnehmer treffen sich im Vereinsheim der VSGO zum gemeinsamen Frühstück. Micha vergewissert sich, dass Hope den Slalom kann und steckt mich erst mal in eine neue Gruppe. Also haben Hope und ich nun Zeit und können erst mal spazieren gehen. Wegen der Handy-Aversion vom Kobold ist mein iPhone im Auto - aber wir finden trotzdem den Rückweg (obwohl ich mir echt schon überlegt habe, nach dem Weg zu fragen oder mir ein Taxi rufen zu lassen ;-))

Endlich zurück auf dem Platz sind wir mit gut halbstündiger Verspätung an der Reihe. Während des Seminars kommt mehrfach die Idee auf, ein Schild zu basteln "Die nachfolgenden Gruppen verschieben sich um ca. 45 Minuten"
Aber das ist natürlich nur Joke, weil die Zeitverschiebungen nur daher kommen, dass Micha seinen Job sehr ernst nimmt und sich alle Mühe (und Zeit) der Welt gibt, jedes Team weiter zu bringen. 

Bei mir hat er auf jeden Fall ein ganzes Stück Arbeit. Aber zumindest wird mir mein Problem klar: wenn ich warten sollte, das Hope an der richtigen Stelle ist, renne ich viel zu früh los und drücke sie vom Sprung weg. Wenn ich aber so richtig durchstarten sollte, stehe ich wie angewachsen und vergewissere mich erst mal, dass mein Hund auch wirklich aus diesem Tunnel wieder rauskommt. Damit treibe nicht nur ich Micha in die (gespielte) Verzweiflung. 

Wieder und wieder muss/soll/darf/kann ich mich am Parcours versuchen und bekomme echte Schnappatmung. Das "Unwort" des Tages ist schnell gefunden: "Noch mal von vorn" Einmal muss unser umfassend engagierter Trainer sogar Atemübungen mit mir machen, dass ich wenigstens am Start noch etwas Luft habe ... ;-)

Nach dem vorzüglichen Mittagessen - unter anderem Broccoli-Salat - haben wir erst mal Pause. Das Wetter hält so einigermaßen und lediglich Gruppe 4 bekommt eine richtig heftige Dusche.

Die Zeit hat unseren Trainer nicht milder gestimmt - im Gegenteil, Micha läuft immer mehr zur Hochform auf, auch wenn er natürlich stets das Gegenteil verkündet. Selten war ich so froh ein "die nächste Gruppe bitte" zu hören.

Riesenlob an das Hoppeding, die wirklich unglaublich gekämpft hat. 

Am Sonntag morgen bin ich erst mal so richtig fit und munter. Kein Wunder, ich habe ja über 11 Stunden geschlafen. Aber trotz Unmengen von Kaffee kann ich meine Form nicht halten. Das Vormittagstraining ist wieder im wahrsten Sinne "Atemberaubend". 

Beim Mittagessen (vorzügliches Chilli) halte ich mich notgedrungen zurück, weil wir die erste Gruppe nach der Mittagspause sind. Diesmal gibt es einen Parcours mit Nummern, Training unter Turnierbedingungen. Na Bravo, der Tunneleingang neben dem Wandaufgang. Dis am 5. Hindernis. Im zweiten Anlauf klappt zumindest diese Ecke und wir kommen mit einer Verweigerung ins Ziel - und haben fertig. 

Und nächsten Sonntag kommt dann der Ernstfall: Hope und ich starten unser erstes Turnier in Sprendligen.

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